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Richtung Zukunft

Die Eisen der Zukunft

„ Den Hufschmied von seiner kolossalen Arbeit an der Schmiede zu entlassend wäre einerseits ein Wiederfinden seiner Würde, andererseits seines Berufes, da die Zeit, die er schwitzend um das Feuer mit Hammer und Amboss verbringt, an anderer Stelle sicher besser verwendet werden könnte."

Dies schrieb Beginn des Jahrhunderts der Tierarzt Leutnant-Colonel Lupinacci um die Notwendigkeit der mechanischen Herstellung von Hufeisen zu unterstreichen.

Zu dieser Zeit wurde unser Freund, das Pferd, noch zu Kriegszwecken verwendet. Ein ausreichendes Lager an Hufeisen jederzeit zur Verfügung zu haben konnte damals bei militärischen Einsätzen den Sieg bedeuten.

Aber die Idee eines Hufeisens das von einer Maschine hergestellt wird stieß schon damals, wie auch teilweise heute noch, auf die 1. Regel der Hufschmiederei, die aussagt, dass sich ein Eisen perfekt auf den einzelnen Huf anpassen muss und nicht das Gegenteil.

Im Inneren des Militärkorpus konzentrierte sich der Kampf zwischen Innovatoren und Konservatoren ebenfalls um einen anderen Punkt: welches Material am angebrachtesten ist.

Diesbezüglich schrieb vor genau einem Jahrhundert, nämlich im Jahre 1893, der Tierarzt Hauptmann Bottazzi in einer wissenschaftlichen Abhandlung, in der er seine Experimente mit einer Legierung aus Aluminium und Magnesium beschreibt: „meine Hoffnung ist, dass diese Legierung bald überall verwendet wird, oder zumindestens für Sattelpferde und solche für leichte Gespänne."









 
 
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